SPD-Kreistagsfraktion unterwegs... in Wehrbleck

 
 

Knapp fünf Monate ist sie nun in Betrieb, die neue Rettungswache in Wehrbleck. Ich besuchte zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion die Rettungswache, wo wir uns von Klaus Speckmann, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung und der Rettungsdienstdienst GmbH des Landkreises Diepholz, sowie Dirk Seifert, Leiter des Einsatzdienstes über die Arbeit informieren ließen. Hier der Bericht der Kreistagsfraktion:

 

Neben den Mitgliedern der Kreistagsfraktion waren auch der Landtagsabgeordnete Grant Hendrik Tonne, der Bundestagskandidat Tevfik Özkan sowie einige Vertreter des Samtgemeinderates Kirchdorf dabei.

"Ein besonderes Anliegen des Landkreises Diepholz ist es, eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten", so Fraktionsvorsitzende Astrid Schlegel, "und dazu gehört auch das Netz an schnellen Hilfen in Notsituationen". Dass es eine große Herausforderung für einen Flächenlandkreis, wie den Landkreis Diepholz ist, darüber sind sich die Mitglieder der Fraktion einig. Denn das Konzept zur Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften im Rettungswesen war im letzten Jahr häufig Thema in den Fachausschüssen und im Kreistag.

Die Einrichtung der Rettungswache an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Wehrbleck ist ein Baustein dieses Konzeptes. Die Rettungswache ist täglich von 7 bis 19 Uhr besetzt, fünf neue Mitarbeiter - Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und  Rettungssanitäter - wurden dafür eingestellt.

Seit 2015 ist die Rettungsdienst GmbH als Ausbildungsbetrieb zur Ausbildung von Notfallsanitäter/innen anerkannt. Erfreulich ist, dass zurzeit fünf Auszubildende die dreijährige duale Ausbildung absolvieren, mit guten Chancen übernommen zu werden.

Die Anzahl der Einsätze steigt kontinuierlich, erfuhren die SPD-Politiker. Besonders im Bereich Wagenfeld und Ströhen war die Versorgung in der Vergangenheit nicht optimal. Das hat sich durch die Einrichtung der Rettungswache in Wehrbleck deutlich verbessert. Einer genauen Wertung wollte Herr Speckmann nicht vorgreifen. Die Daten und Zahlen werden zurzeit wissenschaftlich analysiert und für den nächsten Fachausschuss vorbereitet. Die Einsatzzahlen sprechen aber für sich. Bereits 373 Einsätze gab es in den ersten vier Monaten in der Rettungswache Wehrbleck. Das bedeutet eine deutliche Entlastung der Rettungswachen in Sulingen und Rehden tagsüber. Nachts decken diese Rettungswachen auch den Bereich Wagenfeld/Ströhen ab.

Wie schnell so ein Einsatz kommen kann, konnten die SPD-Mitglieder hautnah miterleben. Gerade noch konnten sie sich den Einsatzwagen anschauen und sich die Ausstattung erläutern lassen, da kam ein Anruf. Der Rettungswagen startete sofort zum Einsatz. Kurze Zeit später rückte er zum zweiten Mal aus.

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